Ich habe eine Frage zum Umfang eines (Historischen) Romans. Was ist für die Verlage akzeptabel, bzw. wird gern genommen? Ein Buch ist ja ein Produkt und generiert vor seinen Einnahmen erst einmal einen Haufen Kosten für den Verlag, die meisten davon sind variabel und hängen mehr oder weniger mit dem Umfang des Werkes zusammmen.
Ist das also mit ein Kriterium für ein Ja oder Nein? Sprich: wird von zwei gleich gut vermarktbaren Themen, dasjenige genommen, welches die bessere Kosten-Nutzen-Relation vorweisen kann? Wenn ja, wo liegen denn die Grenzwerte ungefähr, wann fangen Lektoren und Verlage an zu klagen? Minimum 200 Seiten, Maximum 900?
Mir ist natürlich völlig bewusst, dass es gute Geschichten mit 180 und auch solche mit 1200 Seiten gibt. Dies ist sicher klein Qualitätskriterium. Man sollte beim Verfassen vorallem an die Story denken. Es macht weder Sinn eine gehaltvolle Geschichte künstlich einzudampfen noch, eine auf 300 Seiten erzählte Geschichte auf 500 Seiten aufzublähen. Im Idealfall sollte man so viele Seiten verwenden, wie nötig. Nur kann man im Vorfeld ja doch ein wenig planen und muss dadurch seine Chancen nicht zwingend verschlechtern, wenn Ihr wisst, was ich meine ...
Daher meine Frage. Wie sind Eure Meinungen und persönliche Erfahrungen im Bereich HR?
Herzlichen Dank und viele Grüße aus einem unverschämt sonnigen Schweden
Alf