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Willkommen, Gast. Bitte Einloggen. - 09.09.10 um 07:29

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Inspiration (Gelesen: 2168 mal)
AndreaG
Gold Mitglied
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Beiträge: 442
Re: Inspiration
Antworten #15 - 07.07.10 um 00:28
 
Meine Liste von Autoren, die mich inspiriert und vielleicht sogar gepraegt haben, ist lang. Aber wenn ich eine Top 3 Auswahl treffen muesste, dann vielleicht diese:
 
1. Karl May (wegen ihm habe ich das Schreiben angefangen, in karierte Schulheftchen)
2. Tad Williams  
3. Richard Morgan (vor allem Market Forces hat mir viel zu denken gegeben ueber die Entwicklung faszinierender Charaktere und wie man es schafft, fesselnde und atemberaubende Unterhaltung mit einer klugen Botschaft zu verbinden - aber das trifft eigentlich auf alle seine Buecher zu)
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Tanja
Silber Mitglied
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Beiträge: 104
Re: Inspiration
Antworten #16 - 14.07.10 um 12:31
 
Anne Rice vorrangig. Sie ist für mich noch immer die Pionierin der modernen Vampirliteratur. Dann Diana Gabaldon wegen ihrer Herangehensweise an die Plots und Romane. Marion Zimmer-Bradley (ich liebe ihre Sprache - also natürlich in der Original-Englisch-Version  Zwinkernd). Klassiker wie Goethe, Poe und Shakespeare haben mich sehr beeindruckt. Und jede Menge Autorinnen von sogenannten Historical-Romanen. Wegen ihrer wundervoll gefühlvollen Art von Liebe und Romantik, Eifersucht und Verzweiflung, Kampf und Schicksal zu erzählen. Zwinkernd
 
LG
Tanja

Blessed Be
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Micaela
Gold Mitglied
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Beiträge: 377
Re: Inspiration
Antworten #17 - 15.07.10 um 09:52
 
Als mich mein Vater als Neugeborenes zum ersten Mal sah, sagte er: "Die wird Schriftstellerin." Das geschah wohl unter dem Eindruck der damals 17jährigen Francoise Sagan, deren Debütroman "Bonjour tristesse" gerade auf Deutsch erschienen war; Mlle Sagan war blond, jung, hübsch, erfolgreich, umschwärmt - ich glaube, so stellte sich mein Vater seine einzige Tochter vor. Und natürlich hat mich das irgendwie geprägt.
 
Die historischen Romane von Daphne du Maurier haben mich schon als Teenager auf den Weg gebracht, aber ich lese sie auch heute noch gerne. Aber auch "Vom Winde verweht". So etwas wollte ich unbedingt auch mal schreiben...
 
Liebe Grüße
Micaela

mjg
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PeterH
Silber Mitglied
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Beiträge: 84
Re: Inspiration
Antworten #18 - 15.07.10 um 10:53
 
Ein Name taucht immer wieder auf, Karl May. Der wars auch bei mir, habe seine Bücher als Kind/Jugendlicher verschlungen und lese sie von Zeit zu Zeit auch heute noch gern, zumal ich einige damals nicht hatte.
Bei mir begann das Schreiben mit Western- und Abenteuergeschichten, die in fernen Ländern spielten und die ich - schon damals mit einem Schreibpartner, meinen besten Freund - in ein Schulheft schrieb.  

Ab August 2010 bei Blanvalet: Die Goldspinnerin von Gerit Bertram, ca. 500 Seiten, 14,95

"Süffig, spannend, farbenprächtig!"
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ChristianeL
Silber Mitglied
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Beiträge: 177
Re: Inspiration
Antworten #19 - 15.07.10 um 11:08
 
Hallo,
ich oute mich auch als Karl May-Fan, daneben Jules Verne und ganz groß und heute noch geliebt und an erster Stelle "Peterchens Mondfahrt".
Später kamen die üblichen Verdächtigen - aber diese drei alten Herren haben mir die Schönheit von Büchern und Phantasie und des Eintauchens in fremde Welten gezeigt und dafür bin ich ihnen heute noch verbunden  Grinsend
Christiane

Die Geliebte des Sarazenen - rororo ISBN 978-3499254598
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Micha
Silber Mitglied
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Beiträge: 68
Re: Inspiration
Antworten #20 - 19.07.10 um 21:39
 
Hallo zusammen,
 
da gibt es 4 Namen, die mich geprägt haben.  
Als Kind war ich über 1 Jahr lang krank, teilsweise in Quarantäne ohne jeden Besuch. Fernseher oder Computer gab es nicht, also blieb nur das Lesen. Alles, was meine Eltern für einen 10jährigen ranschleppen konnten, hab ich gelesen. Karl May, logisch, aber am meisten hat mich Edgar Allan Poe fasziniert. Der hat nicht das Geschehen beschrieben, sondern das mögliche Geschehen. Ich habe sehr viel daraus mitgenommen, dass man - gerade für Kinder - keine blutigen Szenen schreiben muss, um Spannung zu erzeugen, sondern dass man fesseln kann, indem man die Gedanken des Protagonisten zu denen des Lesers werden lässt. Einfach großartig, dieser Poe.
Als zweiten Namen habe ich ebenso wie manche von euch Papa Hemingway. Ich habe sein Haus in Key West besucht und mich dort in seine Welt versetzt, egal, wieviel Japaner um mich rumwuselten. Sein Vermächtnis der kurzen Sätze ist einen Leitsatz wert. Zudem verstand er es, Charaktere mit wenigen Worten in den Kopf des Lesers zu brennen.
Der dritte Name ist Mark Twain. Sein unglaublicher Humor, verbunden mit dem Auge für die Banalitäten, wunderbare Bilder, einfach einmalig.
Der vierte ist Phillippe Djian. Betty Blue und die weiteren 3 Bände um einen Schriftsteller sind knallhart realistisch, ehrlich, derb, zärtlich, weich, nie dagewesene Sätze. Ich liebe diesen Stil. Gott, könnte ich so schreiben, ich würde auf jede Veröffentlichung verzichten.
 
Viele Grüße an auch
 
Micha
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Imre
Platin Mitglied
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Beiträge: 509
Re: Inspiration
Antworten #21 - 19.07.10 um 21:42
 
Echt schwierige Frage Grinsend. Beim ersten Nachdenken drängeln sich etliche, die rückerinnernd von Lebensphase zu Lebensphase zurecht in die Topliste wollen.  
Kafka und Camus (Die Pest) sind wohl nach wie vor maßgeblich, und ... ...  
Ja und Antoine de Saint-Exupéry erzählt dem kleinen Prinzen (und mir) noch immer mit der gleichen Intensität, wie beim ersten Lesen: "ob es sich um das Haus, um die Sterne oder um die Wüste handelt, was ihre Schönheit ausmacht, ist unsichtbar!"  
 s13 Imre  
 
Nachtrag: Ach, ich muss mich bei sooooo vielen tollen Anregern, die hier nicht genannt sind, entschuldigen! Smiley

Gib, gib auch nach, aber gib nicht auf.
www.imre-toeroek.de
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AnnetteW
Bronze Mitglied
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Beiträge: 28
Re: Inspiration
Antworten #22 - 31.08.10 um 09:21
 
Eine sehr schwierige Frage
Meine Top-3 Inspirations-Autoren sind:
1. William Shakespeare  
2. J.R.R. Tolkien (obwohl ich kein "ausgewiesener" Fantasy-Fan bin, aber seine Phantasie und seine Sprache sind faszinierend)
3. Sir Arthur Conan Dolye
... und viele viele andere Krimi-Autoren (Agatha Christie, Rex Stout, Dorothy L. Sayers und auch einige der "neueren" Autoren wie zB. Elisabeth George)
 
LG Annette
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