Vincent schrieb:
"Was soll's. Sie ist durch, und jeder, der auch nur einen Euro darauf wettet, dass wir ihren Namen je wieder im Zusammenhang mit einem Bestseller lesen, der geht sehr verantwortungslos mit seinem Geld um."
Ich glaube, das genau ist falsch. Wir werden sehr wohl wieder von ihr hören. Denn das Wichtigste ist nicht, was du angestellt hast, damit sie über dich schreiben, sondern dass sie deinen Namen erwähnt und richtig geschrieben haben. Und das ist bei ihr mehr als einmal geschehen
Frau Hegemann steht am Beginn einer vielversprechenden Karriere im Buchmarkt - egal, ob sie jetzt ein paar Jahre Pause macht und "geläutert" zurückkehrt oder weiter macht wie bisher (gibt ja noch genug Bücher/ Blogs, aus denen sich zu bedienen lohnt...).
Ihr Name ist platziert, hat sich eingebrannt - ist sogar im Rahmen vom Leipziger Buchpreis im Gespräch - und all die Kritiker (die heute in der Druckausgabe in der Süddeutschen keinen Zentimeter von ihrem Lob abrücken) werden den Teufel tun, jemals von dem einmal gefällten Urteil abzurücken.
Doch wen interessiert´s? Ich glaube nicht, dass der "Normalleser" viel von der ganzen Geschichte mitbekommen hat außer ihren Namen (s.o.) und dass da mal was war, was aber der Verlag aus der Welt geräumt hat, und dass alle Kritiker sie loben.
Darüber aufregen macht nur schlechte Laune. Besser die gute Laune behalten und gute Bücher schreiben.
In diesem Sinn einen prdouktiven Tag
Heidi