Nina
|
Mir tun sie auch leid! Ich sehe es leider auch oft in Foren - der Zorn von uns Autoren richtet sich leider oft gegen die Autoren, die auf eine solche Weise veröffentlicht haben, die also selbst meistens Opfer sind - in einem Stadium, wo sie noch mit stolzgeschwellter Brust die "frohe Kunde" verbreiten, bei einem "renommierten Verlag" (das ergibt sich natürlich nicht etwa aufgrund der Buchhandelspräsenz, sondern aus Werbebotschaften des Unternehmens) untergekommen zu sein. Dabei müsste es die "Verlage" treffen! Das mit den Teilauflagen ist bekannt und ein wesentliches Argement dagegen, einen derartigen Vertrag zu unterzeichnen. Das scheint die neuere Variante zu sein, ich habe von Fällen gehört, wo tatsächlich alle Bücher gedruckt wurden und dann hatte der Autor die Wahl, ob er die "Restauflage" (bei einem praktisch nicht beworbenem und nicht im Buchhandel verfügbaren Buch entsprechend hoch) kaufen oder die Lagerkosten zahlen will ... da weiß ich echt nicht, womit man schlimmer dran ist.
|